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Waldklostertage  
Fr 7. - Do 13. 8.26


Teilnahme auch für wenige Tage möglich

Wald

Was dich erwartet

Die Bäume streben zum Himmel wie die Säulen einer gotischen Kirche - du staunst still, Alpha-Wellen im Hirn, du tauchst ein in eine andere Welt, die Zeit bleibt stehen, du findest zu dir selber.

Wald erfrischt, belebt alle $inne, gibt frische Luft, kühlt im Sommer, ist bezaubernd im Herbst mit bunter Pracht und im Winter mit Reif - was braucht man mehr?

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Am Feuer kochen, schweigend im Wald baden, mit der Sonne aufstehen und schlafen gehen, traditionelle und situative, experimentelle Tagzeiten-gebete, Meditation, Holz und Kräuter sammeln, Land-Art, im Freien schlafen oder im Zelt oder in der Hütte, mit natürlichem Lehm hantieren, meditatives Bogenschiessen, lauschen auf die Geräusche im Wald – und die inneren Stimmen…

Bäume als Vergleich – wenn ich wie ein Baum auf meine Jahre zurückschauen was in meinem Leben gewachsen ist, die breiten Jahrringe mit genügend Regen – und die dünnen, trockenen Jahre. I sich zufreiden du als Baum, auch wenn du dürre Äste bemerkst, abgebrochene?

Zwischen stillen Bäumen und frischer Luft hat das Gebet eine besondere Farbe.

Jeder Windhauch spricht ein Gebet, jedes Blatt dreht seinen Rosenkranz.

Der Wald ist eine Moschee ohne Wände – ein Ort, an dem man Gottes Nähe mit dem ganzen Herzen spürt.

Dort sind die Vögel die Muezzins und der Bach singt den Gebetsruf der Herzen.

In der Stille des Waldes wird die Seele wacher, das Herz weicher und der Blick klarer.

Dort sind die Schatten der Bäume wie ein Gebetsraum und das Sonnenlicht wie eine Lampe für das Gebet.

(.. schrieb Ismael im Sommer 25)

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